Workshop in Porto
Am 22. Juni fand in Porto ein Workshop mit dem Titel „Von lokalen Transformationen zu internationalen Perspektiven: Gemeinsame Gestaltung politischer Instrumente für eine grüne und digitale Zukunft“ statt. Der Workshop brachte politische Entscheidungsträger, Vertreter von Kommunen und Forscher zusammen, um zu erörtern, wie digitale Innovation und evidenzbasierte Politikgestaltung einen inklusiven ökologischen und digitalen Wandel unterstützen können.
Auf dem Programm standen Vorträge von Vertretern portugiesischer Kommunen sowie eine Einführung in die neuesten Entwicklungen des FITTER-EU-Projekts. In den Diskussionen wurde deutlich, wie lokale Erfahrungen zur Entwicklung digitaler Instrumente beitragen können, die die Politikgestaltung unterstützen und Behörden dabei helfen, immer komplexere gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen.

Aus dem Workshop gingen mehrere Kernbotschaften hervor:
- Hochwertige, zuverlässige Daten sind für eine effektive Politikgestaltung und KI-gestützte Entscheidungshilfesysteme unerlässlich.
- KI sollte die menschliche Entscheidungsfindung unterstützen, anstatt sie zu ersetzen, indem sie politischen Entscheidungsträgern umfassendere Perspektiven und Fakten zur Grundlage ihrer Entscheidungen liefert.
- Transparenz, Vertrauen und integrierte digitale Infrastrukturen sind entscheidend für die Verbesserung öffentlicher Dienstleistungen und die Stärkung der Bürgerbeteiligung.
- Innovationen übertreffen oft die anfänglichen Erwartungen der Nutzer, was unterstreicht, wie wichtig es ist, neue digitale Lösungen anhand praktischer Anwendungsfälle und unter Einbeziehung der Interessengruppen zu demonstrieren.
Während des Workshops bekundeten Vertreter der teilnehmenden Kommunen großes Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem FITTER-EU-Projekt. Der Workshop bekräftigte erneut, wie wichtig es ist, politische Instrumente gemeinsam mit lokalen Interessengruppen zu gestalten, um eine widerstandsfähigere, inklusivere und evidenzbasierte Regierungsführung aufzubauen.
