T2.2 Die Steuerungsabbildung des doppelten Wandels
Das Dokument untersucht zentrale Aspekte des doppelten Übergangsprozesses in sechs Partnerländern: Deutschland, Ungarn, Irland, Italien, Portugal und Spanien. Es baut auf dem im FITTER D2.1-Ergebnis vorgestellten theoretischen Rahmen auf und stützt sich auf eine umfassende Auswertung der einschlägigen Literatur. Auf dieser Grundlage formuliert das Dokument die folgenden Forschungsfragen:
- "Wie kann ein Steuerung-Modell, das eine breite Beteiligung der Zivilgesellschaft – auf lokaler, regionaler, nationaler und EU-Ebene – gewährleistet, strukturelle Schwachstellen im doppelten Wandel wirksam angehen, indem es Transparenz, Rechenschaftspflicht und die Einbeziehung von Interessengruppen fördert?"
- "Welche Mechanismen können konkret dazu beitragen, vielfältige Stimmen zu fördern, die demokratische Legitimität zu stärken und kohärente politische Maßnahmen zu entwickeln, die ökologische und digitale Ziele in Europa miteinander verbinden?"
Aufbauend auf den formulierten Forschungsfragen unternimmt das Dokument eine umfassende Analyse der Faktoren, die direkt und indirekt die doppelten Transformationsprozesse in den Partnerländern prägen. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Rolle des zivilgesellschaftlichen Engagements bei der Identifizierung und Bewältigung von Schwachstellen im Zusammenhang mit dem doppelten Übergang. Durch die Einbeziehung unterschiedlicher Stimmen sind Institutionen besser in der Lage, versteckte Hindernisse auf lokaler, regionaler, nationaler und EU-Ebene zu erkennen und abzubauen. In diesem Zusammenhang ist die Auseinandersetzung mit Machtverhältnissen von entscheidender Bedeutung, um zu verstehen, warum bestimmte Akteure einen unverhältnismäßig großen Einfluss haben, während andere marginalisiert bleiben. Eine sinnvolle Einbindung der Zivilgesellschaft in Entscheidungsprozesse stärkt die institutionelle Legitimität, Transparenz und Rechenschaftspflicht.
Das Dokument enthält außerdem eine Literaturanalyse der Partnerländer zu folgenden Themen: Steuerung des doppelten Wandels, nationale Aufbau- und Resilienzpläne (RRPs), Verwaltungskapazitäten, missionsorientierte Politik und Politiklernen; Top-down- versus Bottom-up-Dynamik, grüner versus digitaler Wandel, Exnovation und die schrittweise Abschaffung nicht nachhaltiger Praktiken sowie das Ausmaß, in dem Ungleichheiten in der Steuerung des doppelten Wandels angegangen werden.
Die Analyse geht über die Literaturrecherche hinaus, indem sie sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede zwischen den sechs Ländern hervorhebt und bestehende Hindernisse und gemeinsame Herausforderungen in den einzelnen Ländern untersucht. Ergänzt wird dies durch eine Bewertung potenzieller Erfolgsfaktoren, darunter die Verfügbarkeit finanzieller Ressourcen (EU-Finanzierung im Vergleich zu nationaler Finanzierung), institutionelle und administrative Koordination, internationale Zusammenarbeit und Partnerschaften, demokratische Strukturen und Kontrollmechanismen, Einbindung von Interessengruppen und sozialer Dialog, Integration sozialer und wirtschaftlicher Dimensionen sowie Grad der öffentlichen Akzeptanz und des öffentlichen Bewusstseins.
Weitere Einzelheiten finden Sie im vollständigen Dokument:
