Bericht über die Folgen von Gefahren und negativen Auswirkungen
Der Bericht D3.3 befasst sich mit den Folgen von Gefahren und negativen Auswirkungen im Zusammenhang mit der doppelten Transformation in Europa, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den Auswirkungen dieser Prozesse auf benachteiligte Gruppen in vier kritischen Sektoren liegt: Energie, Wohnen und bebaute Umwelt, Mobilität und Verkehr sowie Landwirtschaft und Ernährung. Aufbauend auf früheren Arbeiten in D3.1 und D3.2 werden in diesem Bericht Gefahren erfasst und mit negativen Auswirkungen in Verbindung gebracht, wobei sie nach ihrer Wahrscheinlichkeit und Schwere priorisiert werden.
Die für dieses Dokument verwendete Methodik kombiniert drei sich ergänzende Ansätze: eine Literaturrecherche zu den mit dem doppelten Übergang verbundenen Risiken, 34 halbstrukturierte Interviews mit potenziell gefährdeten und benachteiligten Gruppen in fünf Mitgliedstaaten und eine Delphi-Umfrage unter Experten, um die Gefahren nach Wahrscheinlichkeit und Auswirkungen zu ordnen.
Die Analyse zeigt, dass Gefahren selten isoliert auftreten. Vielmehr wirken sie zusammen und verstärken sich gegenseitig, wodurch sich kumulative Nachteile ergeben, die bestehende Ungleichheiten noch verschärfen. Zu den besonders gefährdeten Gruppen, die diesen Risiken am stärksten ausgesetzt sind, gehören Haushalte mit niedrigem Einkommen, Migranten und Flüchtlinge, ältere Arbeitnehmer, Landbewohner, Kleinbauern, Menschen mit Behinderungen und digital ausgegrenzte Personen. Die Ergebnisse zeigen, dass der doppelte Wandel nur dann erfolgreich sein kann, wenn soziale Gerechtigkeit und Fairness im Mittelpunkt stehen.
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