DELIVERABLE D2.1 - Einbettung sozialer Gerechtigkeit in die Forschung zum doppelten Übergang: Konzepte, Definitionen und methodischer Ansatz
Dieses Ergebniswerkzeug erläutert das Konzept des gerechten Übergangs und die damit verbundenen Definitionen und liefert die Grundlagen für den methodischen Ansatz, der im Rahmen von FITTER verfolgt wird, und dient somit als Leitfaden für den Datenerfassungsprozess. Im Mittelpunkt dieses Ergebniswerkzeugs steht eine Literaturrecherche zu Theorien, Ansätzen und Indikatoren für soziale Gerechtigkeit und Gleichheit. Um die vielfältigen Aspekte des gerechten Übergangs umfassend zu untersuchen, berücksichtigt die Analyse auch verschiedene Faktoren, die zur Ungleichheit in der heutigen Europäischen Union (EU) beitragen, wobei der Schwerpunkt auf struktureller und räumlicher Ungleichheit liegt. Die „grünen” und „digitalen” Aspekte des Konzepts der doppelten Transition werden hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Ungleichheiten in vier Sektoren untersucht: Energie, Verkehr, Bauwesen und Wohnungswesen sowie Ernährung und Landwirtschaft.
Das FITTER-Projekt umfasst sechs nationale Fallstudien, die von den nationalen Forschungsteams des Konsortiums durchgeführt wurden und folgende Länder abdecken: Deutschland, Ungarn, Irland, Italien, Portugal und Spanien. Jedes dieser Forschungsteams führte Sekundärforschung durch, um Informationen und Daten zu bestehenden strukturellen Ungleichheiten auf nationaler Ebene zu sammeln, wobei regionale und sektorale Unterschiede sowie die Auswirkungen auf die doppelte Transformation berücksichtigt wurden. Bei der Durchführung dieses Teils der Forschung verwendeten alle nationalen Forschungsteams standardisierte Fragebögen und Tabellen, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Ländern zu bewerten. Allen sechs nationalen Teams wurden die gleichen Fragen gestellt, um eine beschreibende, narrative Darstellung der ausgewählten Themen zu erhalten, begleitet von Statistiken zu den spezifischen Themen. Die Statistiken stammen aus den Datenbanken der nationalen Statistikämter und aus dem Eurostat-Datensatz, mit einer detaillierten Definition der Variablen für länderübergreifende Vergleiche.
Da es sich um eine erste Bestandsaufnahme handelte, wurden die Teams gebeten, die Daten der Arbeitskräfteerhebung zu verwenden, die in allen EU-Mitgliedstaaten standardisiert sind. Die statistische Bestandsaufnahme hatte zwei Ziele: (1) Bereitstellung von Daten, die es ermöglichen, allgemeine Trends innerhalb der Länder zu beobachten, und (2) Ermittlung von Datenlücken, die durch künftige Iterationen des Datenerfassungsprozesses im Rahmen des Projekts untersucht werden müssen. Darüber hinaus wurde für jedes Land auch die öffentliche Debatte analysiert, wobei jedes nationale Forschungsteam unterschiedliche Themenbereiche hervorhob.
Link zum Dokument:
