Methodik des Co-Creation-Prozesses und Bericht über Minderungsmaßnahmen
Das Dokument stellt die Methodik und Ergebnisse der Aufgabe 4.2 „Gemeinsame Erstellung intersektionaler Minderungspläne” vor, die im Rahmen von FITTER-EU umgesetzt wurde. Ziel der Aufgabe war es, einen strukturierten Co-Creation-Prozess zu entwickeln, um Minderungsmaßnahmen zu identifizieren und vorzuschlagen, die den negativen Auswirkungen der doppelten Energiewende auf benachteiligte Gruppen (DGs) in den Bereichen Energie, Wohnen und Verkehr entgegenwirken.
Der Mitgestaltungsprozess wurde in sechs Länderfallstudien umgesetzt: Deutschland, Ungarn, Irland, Italien, Portugal und Spanien. In jedem Land wurde zwischen September und Dezember 2025 eine Reihe von Präsenz- und Online-Sitzungen organisiert, an denen intermediäre Organisationen, die benachteiligte Gruppen vertreten, politische Entscheidungsträger, Politikexperten und Akteure der Zivilgesellschaft teilnahmen. Die Methodik basierte auf dem in WP2 entwickelten Rahmen für einen gerechten Übergang und der in WP3 durchgeführten Risiko- und Szenarioanalyse. Sie kombinierte einen systemischen Ansatz mit strukturierten Moderationsinstrumenten, darunter Systemkartierungsübungen zur Analyse der negativen Auswirkungen des doppelten Übergangs in drei Sektoren – Wohnen, Energie und Verkehr. Im Rahmen des Co-Creation-Prozesses waren die Teilnehmer an der Formulierung von „Abhilfemaßnahmen“ beteiligt, die einen gerechten Übergang fördern sollen.
Der Co-Creation-Prozess führte zur Entwicklung eines Portfolios von Klimaschutzmaßnahmen in jedem Land, darunter sowohl Anpassungen bestehender Strategien als auch neue Strategievorschläge. Diese Maßnahmen wurden hinsichtlich ihres Transformationspotenzials und ihrer Durchführbarkeit analysiert und entsprechend klassifiziert. Die Ergebnisse der Co-Creation-Labore sind so strukturiert, dass sie in die im Rahmen von WP5 entwickelte FITTER-Digitalplattform einfließen und so zum Projektziel beitragen, eine vorausschauende Regierungsführung für einen fairen und inklusiven doppelten Wandel zu unterstützen.
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